Wir übernehmen für Sie die Planung, Beauftragung, Koordinierung, Überwachung, Prüfung, Abnahme und Abrechnung der erforderlichen baulichen Arbeiten sämtlicher Gewerke.


Beitragsinhalte:
  1. KfW-Zuschüsse (Kreditanstalt für Wiederaufbau)
  2. BAFA- Zuschüsse (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle)

1. KfW-Förderung

Gerne beantworten wir Ihre Fragen bezüglich der Finanzierungzuschüsse von Neubauten in den Energieeffizienzklassen KfW 55, KfW 40 und KfW 40 plus.

Was sind KfW Energieeffizienzklassen?
In Deutschland müssen bestimmte Werte bei Neubauten eingehalten werden, ein Gebäude darf also nicht mehr Energie verbrauchen als die sogenannte Energieeinsparverordnung (EnEV) vorschreibt. Die Werte 40 plus, 40 und 55 definieren die unterschiedlichen KfW-Effizienzhaus-Standards. Es handelt sich hierbei um einen Gebäudestandard, der gewisse Anforderungen der Energieeffizienz erfüllt. Je kleiner der Wert ist, desto geringer ist der Energiebedarf der Immobilie und desto mehr Förderung erhalten Sie. Ein Haus mit dem Standard KfW 40 verbraucht 60 % weniger Energie als die EnEV vorgibt. Sie erhalten für Ihr Gebäude die Einstiegsförderung für ein KfW-Effizienzhaus 55 schon dann, wenn Sie Ihr Gebäude nur ca. 25 % besser bauen als die Mindestanforderungen der EnEV vorgeben.

Unterschiede der KfW-Effizienzhäuser 40 plus/ 40/ 55
Beim Neubau eines Gebäudes ist die Energieeffizienz immer ein Thema. Im ersten Moment fragen Sie als Käufer oder Bauherren sich mit Sicherheit, welche Unterschiede es gibt und welches KfW-Effizienzhaus für Sie ggf. infrage kommt.

Es gibt folgende Effizienzhaus-Standards:
– KfW Effizienzhaus 40 plus
– KfW Effizienzhaus 40
– KfW Effizienzhaus 55

Beispiel für ein KfW-Effizienzhaus 55
Die folgenden Maßnahmen können dazu beitragen, dass Sie den KfW-Effizienzhaus-Standard 55 erreichen:
Außenwand Dämmung 18 cm
Dachdämmung 24 cm
Kellerdämmung 10 cm
Fenster mit Dreifach Verglasung
Sole-Wasser-Wärmepumpe

Erforderliche Maßnahmen bei KfW 40 / KfW 40 plus
Jede Immobilie bringt andere Voraussetzungen mit sich, um zu einer KfW-Energieeffizienz-Immobilie zu werden. Somit muss die Umsetzung immer individuell geplant sein, wobei die Beratung eines Energie-Experten Pflicht ist. Für die Bezahlung des Energie-Experten erhalten Sie ebenfalls einen Zuschuss von der KfW.
(KfW-Programm 431 – Zuschuss Baubegleitung)

Ein KfW-40 plus-Haus muss dieselben Anforderungen erfüllen wie ein KfW-Effizienzhaus 40, zusätzlich beinhaltet es aber noch folgende Punkte, die umzusetzen sind:

  •  Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
  • Batteriestromspeicher
  • Anlage zur Stromerzeugung
  • Programm zur Visualisierung des Stromverbrauchs

VorteileNachteile
Energiesparendhohe Investitionskosten
Umweltschonendmögliche Schimmelbildung (Lüftungsanlage zwingend erforderlich)
niedrigere Nebenkostenzusätzliche Kosten für den Energie-Experten
moderner Wohnkomfortandauernde Kosten für Wartung & Instandhaltung der Lüftungsanlage
Vor- und Nachteile eines Baus/ einer Sanierung mit KfW- Effizienzhaus-Standard
im Vergleich zur normalen Bauweise ohne Förderung

Die KfW-Effizienzhäuser im direkten Vergleich

Die Standards des KfW 40 plus und KfW 40 können nur bei Neubauten erzielt werden, den Effizienzhaus-Standard 55 können sowohl Neubauten als auch Bestandsimmobilien erreichen. Das KfW-40-plus-Haus erzeugt mehr Energie, als es für seinen eigenen Bedarf benötigt. Bei dem KfW-Effizienzhaus 40 und dem KfW-Effizienzhaus 55 ist das nicht der Fall, diese Immobilien erzeugen die Energie lediglich für den Eigenbedarf.

Die Vorteile einer Immobilie mit hohem Energieeffizienz-Standard sind: Sie verbraucht weniger Energie, was Kosten spart und umweltschonend ist. Die überschüssige Energie des KfW 40 plus Hauses kann in einem Speicher gelagert oder für die Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden. Der Energiespeicher lohnt sich vor allem für größere Verbrauchsstellen bei vier oder mehr Personen im Haushalt. Je höher der Stromverbrauch und je mehr Energie benötigt wird, desto schneller rentiert sich ein Stromspeicher.

Nachteilig sind die dauerhaften Kosten, die solch Immobilien mit sich bringen: Ein KfW-Effizienzhaus 40 hat ca. 10-20 % höheren Baukosten als ein KfW-Effizienzhaus 55. Die gute Dämmung der Niedrigenergiehäuser lässt zwar wenig Energie entweichen, sorgt allerdings auch für schlechtere Luftzirkulation, was in manchen Fällen zu Schimmelbildung führen kann. Es ist also empfehlenswert, dass auch ein KfW-55 Haus in der keine Lüftungsanlage vorgeschrieben ist dennoch bestmöglich eine solche haben sollte.

So beantragen Sie die Förderung für ein KfW-Effizienzhaus

Wenden Sie sich an Ihre Hausbank oder an einen Finanzierungsvermittler, denn die Kredite und Förderungen lassen sich für gewöhnlich nicht direkt bei der KfW beantragen. Beide Anlaufstellen sind dazu in der Lage, die Beantragung bei der KfW für Sie abzuwickeln.

Finanzierung und Förderung

Alle drei Effizienzhaus-Klassen lassen sich durch das KfW-Programm 153 – Energieeffizient Bauen bezuschussen. Dieses Programm beinhaltet einen zinsgünstigen Kredit in Höhe von bis zu 120.000 Euro pro Wohneinheit und einen einmaligen Tilgungszuschuss in Höhe von bis zu 30.000 Euro. Dieser Zuschuss zur Tilgung wird einmalig gewährt, muss nicht zurückgezahlt werden und wird direkt von der Restschuld abgezogen. 

Effizienzhaus-Standards und Förderung im Überblick

Effizienzhaus-StandardPrimär­energie­bedarfTransmissions­wärme­verlustMaximale Kredit- oder Zuschuss­höhe
pro Wohneinheit
KfW-Effizienzhaus 40 Plus40 %55 %120.000 Euro mit 
25 % Tilgungs­zuschuss (maximal 30.000 Euro)
KfW-Effizienzhaus 4040 %55 %120.000 Euro mit 
20 % Tilgungs­zuschuss (maximal 24.000 Euro)
KfW-Effizienzhaus 5555 %70 %120.000 Euro mit 
15 % Tilgungs­zuschuss (maximal 18.000 Euro)
Quelle: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Neubau/Das-KfW-Effizienzhaus/


2. Zuschüsse der BAFA

(Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle)


Quelle: © BAFA